Rückblick: Droste Festival 2022 - Stadt / Land im Fluss

Unter dem Motto „Stadt / Land im Fluss" fand vom 16. bis 19. Juni das Droste Festival des Center for Literature im Rüschhaus bei Münster statt. In Kooperation mit dem filmclub münster wurden drei Filme und ein Kurzfilmprogramm aufgeführt.

Am Eröffnungstag, Donnerstag, 16 Juni wurde „NEUBAU - ein Heimatfilm" von Johannes Maria Schmit gezeigt. Der Film geht der Frage nach: Wo möchte ich leben und wie? Die Hauptfigur Markus bewegt sich gedanklich zwischen der Uckermark und Berlin.

Steffi Köhler moderierte das Filmgespräch mit dem Regisseur Johannes Maria Schmit, der live via Zoom vor Ort war. Sie sprachen darüber, welche Narrative eines Heimatfilms Schmit bewusst genutzt und welche er bewusst weggelassen hat, über queeres Landleben und Filmproduktionen fernab großer Metropolen.

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Am Freitag, 17. Juni lief der Film der Dokumentarfilm „Megacities" von Michael Glawogger. In 12 Kapiteln porträtiert er Menschen in Elendsvierteln von vier gigantischen Metropolen. Menschen, die abseits der Gesellschaft leben und täglich um ihr Überlegen kämpfen und trotz ihrer prekären und ärmlichen Lebensumstände ihren Optimismus und Einfallsreichtum bewahrt haben.

Am Samstag war der preisgekrönte Spielfilm „Niemand ist bei den Kälbern" von Sabrina Sarabai zu sehen. Nach dem Film hat las die Buchautorin Alina Herbing ausgewählte Stellen aus ihrem Buch und in entspannter Atmosphäre entwickelte sich ein spannendes Gespräch über Land-Idylle und Realität, Frauen auf dem Land und den Weg vom Buch zum Film.

Auf der „digitalen Burg" lief das Kurzfilmprogramm „Dorf und Film" - ebenfalls vom filmclub münster kuratiert.

Foto: David Nacke