KABUL, CITY IN THE WIND - am 31. August um 18:30 Uhr im Cinema & Kurbelkiste

Sondervorstellung des filmclub münster gemeinsam mit Cinema & Kurbelkiste:

KABUL, CITY IN THE WIND
31. August 2021, 18.30 Uhr,

Cinema & Kurbelkiste, Warendorfer Str. 45-47, anschließendes Info-Gespräch mit Prof. Milad Karimi

Dokumentarfilm, Regie: Aboozar Amini, Niederlande 2018, 88 min., FSK 12
Farsi Original mit deutschen Untertitel

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Der filmclub münster zeigt kurzfristig als Solidaritätsveranstaltung den preisgekrönten Film „Kabul, City in the Wind" von Regisseur Aboozar Amini.

Im Anschluss an die Vorstellung berichtet Prof. Milad Karimi vom ZIT (Zentrum für Islamische Theologie) Münster über die Lage in Afghanistan - früher und heute.

Einnahmen werden an den "Afghanischen Frauenverein e.V." gespendet.

Afshin, so erklärt es ihm sein Vater, ist jetzt der Mann im Haus. Der Vater, ein Ex-Soldat, muss das Land aus Sicherheitsgründen verlassen. Seine Kaserne wurde zum Ziel der Taliban; kaum einer überlebte den Anschlag.

Der Teenager Afshin trägt nun die Verantwortung für das immer wieder undichte Hausdach, er muss die Einkäufe erledigen und den vertrockneten Baum wässern. Auf seinen kleinen Bruder Benjamin soll er auch Acht geben. Über all dem hängt tief und malerisch der staubige Himmel Kabuls.
Selbstmordanschläge sind Alltag...

In seinem Debütfilm komponiert Aboozar Amini sensibel beobachtete Situationen und ebenso ästhetische wie schmerzhafte Impressionen aus dem afghanischen Alltag zu einer filmischen Sinfonie.

„Dass er (Aboozar Amini) kein Fremder in Kabul ist, merkt man seinem Film in jedem Moment an, es ist eine der großen Stärken eines Films, der im besten Sinne dokumentarisch ist, der beobachtet und zeigt, nicht vereinfacht und erklärt." (programmkino.de)

„Regisseur Aboozar Amini ist ein eindrucksvoller Dokumentarfilm gelungen. Mit seinen losen Erzählsträngen wirkt der Film wie eine Collage. Dicht bleibt er an den Menschen, die er porträtiert. Die sorgfältig komponierten Bilder entfalten (bei aller Trostlosigkeit der Lebensverhältnisse) eine poetische Kraft; sie prägen sich ebenso tief ein wie die Blicke der Kinder, die sich unmittelbar auf den Betrachter richten." (epdFilm)