Rockstar (OmeU) Mittwoch 02.01.12, 17:30 Uhr

Indien 2011/ Regie: Imtiaz Ali
Darsteller: Ranbir Kapoor, Nargis Fakhri, Shammi Kapoor, Aditi Rao Hydari Musik: A. R. Rahman
Genre: Drama/ Liebesfilm
Länge: 159 min/ Sprache: Hindi mit englischen Untertiteln

Janardan Jakhar, ein junger Musiker aus Delhi, hat einen Traum: er möchte ein großer Rockstar wie Jim Morrison werden. Leider kann er für seine Kompositionen kein Publikum begeistern. Da gibt ihm ein Bekannter den Tipp,

dass alle echten Stars eines gemeinsam haben: Alle haben ein dramatisches Leben und - ganz wichtig - sie haben gelitten. So kommt JJ auf die Idee sich vom hübschesten Mädchen der Schule, Heer, das Herz brechen zu lassen. Sie eignet sich perfekt für
seinen Plan, denn sie ist nicht nur wunderschön, sondern soll auch bald verheiratet werden.
Das Drama kommt dann aber doch eher auf unerwartetem Weg in sein Leben, denn eines Tages wird JJ von seiner Familie verstoßen. Er findet Zuflucht in einem Sufischrein und entdeckt dort eine für ihn neue, spirituelle Seite der Musik. Nach und nach wird aus dem unbekümmerten Schuljungen JJ der berühmte, doch unglückliche Rockstar Jordan.

Hauptdarsteller Ranbir Kapoor über Rockstars:
„Ich glaube nicht, dass ein Rockstar unbedingt jemand sein muss, der rebelliert um der Rebellion willen. Aber es mag sein, dass er nicht an ein Wertesystem glaubt, das uns in ein starres Verhaltenskorsett zwingt mit all diesen Tu dies und Tu das nicht. Durch seine Songs lehnt er sich gegen dieses System auf. Ich glaube aber, man kann eine sensible Seele haben, die eigenen Eltern zu schätzen wissen und dennoch ein Rockstar sein. Ich denke, jeder von uns hat eine rebellische Seite in sich und hat etwas, mit dem er nicht einverstanden ist. Man muss seinen eigenen Weg finden, damit klarzukommen. Man darf aber dabei nicht grob sein oder selbstsüchtig. Meine Eltern mischen sich nicht in mein Leben ein. Ich arbeite sehr hart und sie respektieren mich für das, was ich leiste. Solange man sich Raum lässt und sich gegenseitig respektiert, gibt es nichts wogegen man sich zu Hause auflehnen müsste.“