Paris, Texas (OmU)

Montag, 24.08.15, 21:15 Uhr // Mittwoch, 26.08.15, 16:15 Uhr

BRD/F 1984 | 148 min
R Wim Wenders
B Sam Shepard
K Robby Müller
S Peter Przygodda
M Ry Cooder
D Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Dean Stockwell, Aurore Clément, Hunter Carson, Bernhard Wicki

restaurierte 2K-Fassung aus 2014

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© Wim Wenders Stiftung

Dieses ungewöhnliche Road Movie nach einem Drehbuch des Pulitzer Preisträgers Sam Shepard erzählt die Geschichte von Travis (Harry Dean Stanton), der eines Tages in der glühenden Hitze aus Mexiko nach Texas hinüberwandert. Travis spricht kein Wort. Und auch sein Gedächtnis scheint er weitgehend verloren zu haben. Aber er ist getrieben von dem Wunsch, seine Familie wiederzufinden, seine junge Frau Jane (Nastassja Kinski), die er wohl mit seiner krankhaften Eifersucht in Lebensgefahr gebracht hat, und seinen 7-jährigen Sohn Hunter (Hunter Carson). Seit vier Jahren wurde Travis für tot gehalten. Sein Bruder Walt (Dean Stockwell) kommt aus L.A. nach Texas geflogen, um den verlorenen Bruder zurückzuholen. Walt und seine Frau Ann (Aurore Clément) sind zu Hunters Zieheltern geworden. Es ist sehr schwer für die beiden, diese Rollen nun wieder aufzugeben, vor allem, als sie erfahren, dass Travis sich gemeinsam mit seinem Sohn auf die Suche nach Jane machen will. Sie wissen nichts von ihr, außer dass sie vermutlich in Houston lebt ...

Neben den beeindruckenden schauspielerischen Leistungen von Harry Dean Stanton und Nastassja Kinski ist „Paris, Texas“ auch durch seinen einzigartigen Soundtrack von Ry Cooder zu einem Kultfilm geworden.

"Paris, Texas" ist und bleibt der definitive Wenders-Film, der wichtigste und meistbeachtete Beitrag zur Filmgeschichte eines der bedeutendsten und einflussreichsten Regisseure des deutschen Kinos.
- Frank-Michael Helmke (filmszene.de) -

Dies ist wahrscheinlich das außergewöhnlichste Werk europäischer Filmkunst, das je in Amerika realisiert wurde.
- Dieter Kosslick (Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin) -

The film is wonderful and funny and full of real emotion (...).
- Vincent Canby (The New York Times) -