Mittwoch, 20.03.2013, 18:00 Uhr (OmdtU) // Sonntag, 24.03.2013, 16:30 Uhr (synchronisiert)

Im Nebel (sychronisiert und OmdtU)
В Тумане


im-nebel1942 hält deutsches Militär die westliche Grenze der UdSSR besetzt. Nur Partisanen leisten der Wehrmacht erbitterten Widerstand. Nach einem Sabotageakt holen die Besatzer zum Gegenschlag aus. Einige Partisanen werden festgenommen und gehängt, nur Sushenya wird wieder freigelassen. Seine Kameraden glauben, dass nur der Verrat an seinen Mitkämpfern ihn vor dem Galgen bewahrt haben kann. Doch Sushenya ist unschuldig. Den Partisanen Burov und Voitik fällt es zu, an Sushenya Rache zu nehmen. Sushenya ergibt sich den beiden Rächern und der unerbittlichen Logik des Krieges, der sie folgen. Durch den Wald folgt er Burov und Voitik, wo er in Vollstreckung der blinden Vernunft hingerichtet werden soll. Kurz bevor der tödliche Schuss fällt, werden sie überfallen und die beiden Rächer schwer verwundet. Jenseits von Freundschaft oder Feindschaft ist es an Sushenya, eine moralische Entscheidung zu treffen in einer Welt, die von grausamer Logik beherrscht wird.
In hypnotisierenden Bildern entwirft Regisseur Sergei Loznitsa eine bewegende Ge- schichte über den Menschen im Kriegszustand und die grausame Logik seiner Gesetze. „Der Film sammelt die toten Momente zwischen der kriegerischen Aktion, die absurd sind oder trist, und fügt sie zusammen zu einer aufregenden tour de force von Wittgensteinscher Konsequenz. Alles was man sehen kann, kann nicht mit Worten beschrieben werden.“ (Süddeutsche Zeitung)

RUS/D/LV/NL/BY 2012 // R Sergej Loznitsa // B Sergej Loznitsa (nach einem Roman von Wasilij Bykow) // K Oleg Mutu // S Danielius Kokanauskis // M Andrej Sigle // D Vladimir Svirski, Vlad Abashin, Sergei Kolesow, Nikita Peremotovs // 127 min


Offizielle Auswahl für den Wettbewerb auf dem Filmfestival Cannes 2012, Fibresci-Preis der Internationalen Filmkritik des Filmfestivals Cannes 2012, Bester Film des Filmfestivals Odessa, Goldene Aprikose des Filmfestivals Jerewan, Offizieller Wettbewerb auf dem Filmfestival Cottbus.