Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?

D 1931 // R Slatan Dudow // 69 Min.

Montag, 03.12.18, 21:00 Uhr

Bertolt Brecht interessierte sich früh für das neue Medium Film und machte sich 1931 gemeinsam mit dem Regisseur Slatan Dudow und dem Komponisten Hanns Eisler an ein eigenes Filmprojekt.

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Der Film erzählt die Geschichte
der Arbeiterfamilie Bönicke, die
während der Weltwirtschaftskrise aus ihrer Wohnung vertrieben
wird und in die Gartenkolonie
„Kuhle Wampe“ im Osten Berlins
zieht. Formal setzen Brecht und
Dudow dabei auf die Montagetechnik, die in den zwanziger Jahren von Sergej Eisenstein entwickelt worden dar. Unmittelbar nach der Fertigstellung verhinderte die Zensur im März 1932 zunächst die Uraufführung mit der Begründung, die politische Tendenz sei „längst nicht so grob und stark aufgetragen“ wie üblich, und genau das mache den Film gefährlich; 1933 verboten die Nationalsozialisten ihn endgültig. Heute gilt „Kuhle Wampe“ als Meilenstein des politischen Kinos.