Fritz Lang Special

30.5. - 8.6.2016 im Schloßtheater

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Mit einem psychologisch scharfsinnigen biografischen Spielfilm, einer seiner bedeutendsten Inszenierungen überhaupt und einer faszinierenden Dokumentation über die wichtigste Epoche des deutschen Films, die er entscheidend prägte, bietet der filmclub münster im Schloßtheater die einzigartige Möglichkeit, sich einen nachhaltigen Eindruck von der Genialität des Meisterregisseurs und den psychologischen Abgründen des Menschen Fritz Lang zu verschaffen.

Fritz Lang
Montag, 30.5. um 19:00 Uhr
Montag, 6.6. um 19:00 Uhr

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Auf der Suche nach einem passenden Stoff für seinen ersten Tonfilm reist der Star-Regisseur Fritz Lang (Heino Ferch) 1930 von seinem turbulenten Umfeld in Berlin nach Düsseldorf, um bei den polizeilichen Ermittlungen des bekannten Kriminalrats Gennat (Thomas Thieme) über den brutalen Serienmörder Peter Kürten (Samuel Finzi) dabei zu sein. Doch in der fremden Umgebung wird er im Strudel der Ereignisse von seiner Vergangenheit eingeholt und steht vor unerwarteten Abgründen: seinen eigenen und denen in uns allen.

Eintritt: 7€ (mit filmclub-Karte 5€) - im Double mit "M - eine Stadt sucht einen Mörder": 11€ (mit filmclub-Karte 8€)

M - Eine Stadt sucht einen Mörder
Montag, 30.5. um 21:00 Uhr
Montag, 6.6. um 21:00 Uhr

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Fritz Langs erster Tonfilm nach einer wahren Begebenheit. Berlin, 1931: Der psychopathische Kindermörder Hans Beckert (hervorragend gespielt von Peter Lorre) versetzt die Stadt Berlin in Massenhysterie. Während die Polizei nach Beckert fahndet, ist auch die Unterwelt alarmiert. Von allen Seiten wird der Mörder gehetzt und in die Enge getrieben. Fritz Lang bildet in seinem Film nicht nur das Schicksal dieses Mörders ab, sondern porträtiert auch die Stimmungslage der Weimarer Republik, in der die Verbrecherorganisation genauso obrigkeitsstaatlich funktioniert wie die Staatsorganisation.

Eintritt: 7€ (mit filmclub-Karte 5€) - im Double mit "Fritz Lang": 11€ (mit filmclub-Karte 8€)

Von Caligari zu Hitler
Mittwoch, 1.6. um 18:45 Uhr
Mittwoch, 8.6. um 18:45 Uhr

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Rüdiger Suchslands Dokumentation über die die Epoche des Kinos zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit, die als wichtigste Zeit des deutschen Kinos wahrgenommen wird, untersucht die Filmkunst der Zwanziger Jahre und ergänzt politische und gesellschaftliche Hintergründe aus jener Zeit, in der die ästhetischen Grundlagen der Filmkunst entstanden.

Eintritt: 7€ (mit filmclub-Karte 5€)